Lesung im Fanprojekt


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Der Verein Blau Weiss statt Braun e.V. lud am 04.11.2019 zur Lesung unter dem Motto „Kommerz total - Wie viel Kommerz verträgt unser Sport“ den Karlsruher Autors Christoph Ruf im Fanprojekt Karlsruhe ein.

Auf der gut besuchten Veranstaltung im Fanprojekt Karlsruhe fanden sich ca. 50 interessierte Zuhörer ein.

Unter anderem waren anwesenden von KSC der Vizepräsident Siegmund-Schulze, Verwaltungsrat Dr. Fischer, 4 Vereinsräte, Leiter der Vermarktung Herr Nellen, Herr Maibaum vom Marketing des KSC , Sicherheitsbeauftragter Herr Brandenburger, Behindertenbetreuer Carsten la Porte , Euro Eddy - Edgar Schmitt, Martin Müller und zahlreiche interessierte Zuhörer und Fußballfans aus der aktiven Fanszene.


In der klaren und eindrucksvollen Einleitung des Vorsitzenden Herrn Stefan Stoll von Blau Weiss statt Braun machte dieser deutlich, wie wichtig es ist ,heutzutage auch in der Fankurve für die Demokratie einzustehen und dass diese kein Selbstläufer ist.


Danach las der Autor Christoph Ruf aus seinem Buch „Fieberwahn- Wie der Fussball seine Basis verkauft“ vor. Der Autor befasst sich in dem Buch mit den fatalen Nebenwirkung und der Kommerzialisierung des Fußball anhand von ausgewählten Beispielen.


Anschließend wurden in eine Podiumsdiskussion mit dem Autor und Herrn Michael Becker (Geschäftsführer des KSC) die Probleme und Auswüchse der Kommerzialisierung besprochen.

Es wurden zahlreiche Aspekte der Kommerzialisierung angesprochen u. a. waren die ausufernden Gehälter und Ablösesummen im Fußball ein Thema, genau wie die zahlreichen Anstoßzeiten zu Gunsten der TV Übertragungen und die immer zunehmende Werbung bei Fußballspielen.

Im Anschluss konnten die interessierte Zuhörer Fragen an die Gäste der Podiumsdiskussion stellen.

Von diesem Angebot wurde auch regen Gebrauch gemacht.. Die Zuhörer wollten wissen, warum es soviel TV Übertragungen gibt und ob das Überangebot an Fußball nicht kontraproduktiv für den Fußball ist. Ebenso sparten Sie nicht an Lob und Kritik am Verhalten der Fans und Vereine einschließlich des DFB. Es gab aber auch Fragen, wie Sponsoren von den Vereinen ausgewält werden. usw.

So konnten alle Beteiligten und auch die Zuhörer neue Eindrücke und auch Anregungen für die Zukunft gewinnen.


Abschließend kann man sagen, dass Blau Weiss statt Braun e.V. mit der Lesung den Nerv der Zeit getroffen hat und kann Ihnen nur für die hervorragende Veranstaltung gratulieren. Wir hoffen, dass es in Zukunft mehr Veranstaltungen dieser Art geben wird.


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